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Softwarebasiertes Screening zur Untersuchung der Sehfähigkeit bei Verdacht auf eine binokulare Sehstörung In der Arbeit mit Kindern im Bereich "Lese-und Rechtschreibschwäche (LRS)" zeigen sich zunehmend Probleme bei der Informationswahrnehmung und - verarbeitung im Gehirn. Experten postulieren Kleinstdefekte, z.B. im Bereich der Sehzentren und Sehbahn. Dennoch ist die eigentliche Ursache für Defizite beim Lesen und Schreiben nach wie vor nicht vollständig geklärt. Was hat Legasthenie mit den Augen zu tun ? Sehr viel. Die Problematik der Legasthenie weist darauf hin, dass es sich um eine Störung der zentralen Verarbeitung von Informationen handelt, die u.a. natürlich auch über die Augen in das Gehirn gelangt sind. So wird von Kindern selbst beschrieben, dass gerade Texte und die damit verbundene Bildaufnahme im Auge problematisch sei. Gerade diese Aussage von betroffenen Kindern macht deutlich, dass durch eine gründliche Untersuchung der Augen, insbesondere die Zusammenarbeit beider Augen abgeklärt werden muss. Nur so kann erkannt werden, ob hinter der Lese- und Rechtschreibschwäche eine zentrale Verarbeitungs- oder eine Bildaufnahmestörung steckt. Diese Unterscheidung ist gerade deshalb von großer Bedeutung, weil den Kindern auf ganz unterschiedliche Weise geholfen werden muss. Bei dieser grundsätzlichen Unterscheidung ist es wichtig möglichst schnell Informationen zur Sehfähigkeit gewinnen zu können. So werden viele "Patienten" zu entsprechenden Fachärzten (Ophtalmologen) geschickt. Oftmals aber fallen solche augenärztliche Untersuchungen leider ohne hilfreiches Ergebnis aus: Die Sehfähigkeit wird als unauffällig befunden, da viele Mediziner den Fokus auf die Sehkraft / Sehstärke und nicht auf die Zusammenarbeit der Augen richten. Dabei wird übersehen, dass die gerade so wichtige Koordination der muskulären Steuerung der Augen auffällig ist. Die mangelnde Koordination der Augen zeigt sich mit den folgenden Symptomen: - schnelles Ermüden beim Lesen durch Überanstrengung - überspringen von Graphemen, Wortteilen - "Zeilenspringen" - mangelndes Textverständnis - starkes Zittern des Auges in Aussenstellung & springende Folgebewegungen Die Folgen sind oftmals: - Lustlosigkeit und Demotivation beim Lesen - Verlust von Aufmerksamkeit und Konzentration - Resignieren oder Verweigern von Leseaufforderungen - emotionaler und sozialer Rückzug An dieser Stelle kann mit ophtaLOG™ auf einfachste Weise vorbeugend die Koordination der Augenbewegungen im Hinblick auf eine mögliche binokulare Sehstörung (Nystagmus, Retraktion, Motilität) untersucht werden. Dadurch sind Fachpersonen aus dem Bereich der Sprach- und Legasthenietherapie in der Lage schnell und zuverlässig zu erkennen, ob weitere Schritte im Sinne einer Untersuchung der Augen durch einen Facharzt (HNO, Ophtalmologe) angezeigt sind. ophtaLOG™ hilft dabei mögliche Störungen des Sehens frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen Schritte zur weiteren Untersuchung einzuleiten. Zusätzlich können die Augenbewegungen während der einzelnen Screeningteile über Video (z.B. im Computer-Bildschirm integrierte oder externe Kamera) aufgezeichnet werden, um Fortschritte zu dokumentieren (auch für die Anmeldung bei Fachärzten nützlich). Diese Software kann von unserer Webseite kostenlos bezogen werden und ist sehr einfach zu bedienen.
Abb.1: Augenpaar, welches einen Objektpunkt (roter Punkt) ideal fixiert. Die Bewegungsmuskeln beider Augen bringen die Augen in eine Stellung, bei welcher die Abbildung des Objektpunktes sowohl im rechten als auch im linken Auge exakt im Fixierzentrum der Netzhautgrube abgebildet wird. Ein Augenpaar mit idealem Binokularsehen ermöglicht also, dass der Objektpunkt deutlich erkannt (fixiert) und die übergeordnete Netzhautfunktionen (wie zum Beispiel die stereoskopische Wahrnehmung) störungsfrei zur Entfaltung kommen. (Quelle: dusek.at) Abb. 1
Abb. 2: In der Abbildung wird deutlich, dass ein Auge vom fixierten Objektpunkt abweicht und außerhalb des Fixationszentrums abgebildet wird. In diesem Moment wird der angeblickte Objektpunkt doppelt gesehen. Die Bewegungsmuskeln versuchen nun mit erheblichen Aufwand den Stellungsfehler auszugleichen, was ein normales Sehen ermöglicht, aber leider nur mit erheblicher Anstrengung. Diese Störung des binokularen Sehens nennt man Heterophorie. Kann der Stellungsfehler nicht mehr ausgeglichen werden, dann liegt ein Strabismus (Schielen) vor. Es kommt zu schneller Ermüdung der Augen, zu Kopfweh, Augenbrennen, zeitweilig verzögerter Scharfstellung, gelegentlichen Doppelbildern, herabgesetzte Tiefenwahrnehmung u.v.m. Beim Wortschreiben oder Textlesen kann daher vielfach ein Überlesen von Buchstaben oder ein Übersehen von Wort-, Textteilen beobachtet werden. (Quelle: dusek.at) Abb. 2
Was kann getan werden? Nebst der Korrektur der Dysfunktion des Auges mit Hilfe von Brillen, etc. können speziell für diesen Bereich ausgebildete Fachleute (Orthoptisten) die muskulär-koordinativen Fähigkeiten des Auges trainieren. Die langjährige Erfahrung in der Arbeit mit vielen Kindern mit binokularer Sehstörung zeigt, dass diesen Kindern auf diese Weise in kurzer Zeit enorm geholfen werden kann und sich durch das entsprechende Training die Koordinationsfähigkeit und dadurch die Sehfähigkeit der Augen wiederhergestellt werden kann. In rund 70% aller behandelten Fälle, konnten diese Kinder ihre Lese- und Schreibleistung um bis zu 90% verbessern.
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